Jan Förster

ist 2002 im Schwarzwald geboren, hat das Herz schnell an die Welt verloren und hat sein Spaß an Sprach- und Schreibewerk dabei bemerkt. Studiert seit 3-4 Jahren begeistert Mathe in Heidelberg, ist Mitglied des Dichter*innenkreises Kamina und schreibt hin und wieder Gedichte und Lieder.

Der Wind stolziert durch meine Tür
und wuschelt durch mein Haar,
er lädt sich ein, weiß nicht wofür,
war halt grad da,

dachte mal er schaut vorbei,
es sei spontan, ich soll verzeih’n,
das Licht war an, das Fenster auf,
die Türe auch, so kam er rauf.

Erzählt das Reisen hät’ ihn abgeholt,
doch mitgenommen sieht er aus,
als hätte er sich nie erholt,
pausiert er hier von seinem Rausch.

Doch viel hät’ er gesehen schon,
sein Leben wär’ in Saus und Braus,
es hät’ sich sicherlich gelohnt,
dann geh’n ihm die Geschichten aus.

Er stöbert frei durch meine Blätter
pfeift dabei vor sich herum,
redet etwas über’s Wetter,
schaut erst raus, dann dreht er um,

er müsse auch gleich weitergehen,
nehme dann den nächsten Zug,
wir sollten uns bald wiedersehen
und schon fällt die Türe zu.